Der Blog rund um Recruiting, Personalmarketing & Employer Branding

8 schwerwiegende Fehler von Personaldienstleistern im Recruiting

Personaldienstleister kommen oft auf uns zu, um zu erfahren, warum sie nicht genügend Bewerber finden. Durch diesen Austausch haben wir einen guten Einblick in die Tätigkeiten der Personaldienstleister. Wir haben Ihnen die acht gravierendsten Fehler zusammengefasst, die uns während dieser Gespräche aufgefallen sind.

Businessman stressed out at work in casual office.jpeg

1. Kein Kampagnenmanagement

Falls Sie kein Kampagnenmangement haben, ist es schwierig bis unmöglich eine Fehleranalyse durchzuführen. Wenn Sie Ihre Fehler nicht kennen, können Sie auch keinen Verbesserungsprozess implementieren. Tracken Sie in Zukunft Ihre Kanalschaltungen, um den Erfolg zu messen.

2. Keine Dokumentation

Sollten Sie Ihre Vorgehensweisen, Ergebnisse und Inhalte nicht dokumentieren, fangen Sie bei jeder Rekrutierung wieder bei Null an. Es ist wichtig, Know-How aufzubauen und dieses auch zu dokumentieren. Ansonsten ist das Wissen an eine Person gebunden. Sollte diese dann das Unternehmen verlassen, muss der Wissensaufbau erneut durchgeführt werden.

3. Keine ausreichend wirtschaftliche Betrachtung

Auch wenn kostenlose Jobbörsen nicht per se schlechter sind als kostenpflichtige, kommt es immer auf den Einzelfall an. Es macht keinen Sinn ewig lange auf kostenlosen Jobbörsen zu inserieren, anstatt einmal Geld in die Hand zu nehmen, um die Stellenanzeige auf der passenden Jobbörse zu veröffentlichen. Dadurch finden Sie den geeigneten Kandidaten schneller und gewinnen den Auftrag eher.

4. Kein ausreichendes digitales Wissen

Häufig ist kein ausreichendes digitales Wissen vorhanden. Sie sollten sich mit digitalen Themen auseinandersetzen. Beispielsweise ist es wichtig zu wissen, wie man Ads schaltet, aber auch ein grundlegendes Verständnis darüber, wie Bilder online wirken, sollte gegeben sein.

5. Keine Leadpipeline

Ein weiterer Fehler ist es, keine ausreichende Leadpipeline aufzubauen. Falls Sie auf keine aktuelle Datenbank zurückgreifen können, verlieren Sie wertvolle Zeit in der Rekrutierung. Sammeln Sie Leads an allen möglichen Postionen, z.B. durch ein Job-Abo, durch Downloads, auf Messen, bei Events oder über Social Media.

6. Kein Wettbewerbsmonitoring

Viele Personaldienstleister lassen den Wettbewerb komplett außen vor. Allerdings kann es Ihnen weiterhelfen, wenn Sie die Konkurrenz beobachten. Sie lernen sowohl aus deren Fehlern, aber auch aus deren Erfolgen.

7. Rahmenverträge mit Jobbörsen

Rahmenverträge werden oft als bloßer Kostenvorteil betrachtet. Dabei wird übersehen, dass es auch Nachteile haben kann, wenn Sie lediglich an eine einzelne Jobbörse gebunden sind. Die Jobbörse muss zu Ihrer Zielgruppe passen. Es kann der Fall eintreten, dass Jobbörsen im Laufe des Jahres Ihr Werbeverhalten ändern und Ihre Zielgruppe plötzlich nicht mehr im Fokus steht. Sie sind durch einen Rahmenvertrag dann jedoch weitere Monate oder Jahre an diese Jobbörse gebunden.

8. Kostenlose Jobbörsen

Natürlich können kostenlose Jobbörsen auch zum Erfolg führen. Allerdings sollten Sie dokumentieren, auf welcher Jobbörse Sie erfolgreich inseriert haben und welche Ihnen keine Bewerber gebracht hat. Nur so können Sie wissen, ob es sich lohnt in diese Jobbörsen zu investieren, falls diese kostenlosen Jobbörsen kostenpflichtig werden. Erfahren Sie hier, welche Jobbörse die Beste ist.

 Neuer Call-to-Action (CTA)

Themen: Recruiting Tipps