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Checkliste Bewerbermanagement: Tipps für den Kauf

Das Bewerbermanagement im Mittelstand hat ganz besondere Aufgaben zu erfüllen, denn die Zeiten, in denen die Personalabteilungen noch mit Wäschewannen voll guter Bewerbungen überhäuft wurden, sind nun endgültig vorbei. Entweder ist der Rücklauf hoch aber das Profil der Kandidaten erfüllt die Anforderungen nicht oder es gibt nicht genügend Bewerbungen.

Auch im Wettbewerb der Arbeitgeber um die besten Köpfe gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Gesucht werden schlanke Prozesse, die das Recruiting beschleunigen, den Arbeitsalltag in der Personalbeschaffung erleichtern und das Personalmarketing nachhaltig unterstützen. Worauf muss man also bei Kauf eines Bewerbermanagements besonders achten?

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Wie jede Investition sollte auch die Wahl von Software im HRM lösungsorientiert gesteuert werden. Dabei werden in der Regel zwei Hauptprobelme genannt: zu viele oder zu wenige Bewerbungen. Zu viele Bewerbungen zu haben, ist heute ein echtes Luxusproblem und betrifft vor allem diejenigen Unternehmen, die bereits früh angefangen haben, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Employer Branding und Personalmarketing zahlen sich hier wirklich aus. Ein klassisches Bewerbermanagement hilft, den Überblick über die Kandidatenverwaltung zu behalten, Aufgaben zu verteilen sowie durch standardisierte Prozesse (wie E-Mails zur Eingangsbestätigung, Absage u.ä.) Zeit zu sparen.

Leider stammen die meisten klassischen Bewerbermanagement-Systeme aus jener Zeit, als der Recruiter noch Papier-Bewerbungen in Wäschewannen sortiert hat. Damals hat noch niemand an Employer Branding oder Personalmarketing gedacht. Dementsprechend liegt der Fokus eines Bewerbermanagements auf reiner Verwaltung und nicht auf notwendiger Innovation. Dabei dient das Personalmarketing doch vor allem dem Zweck, Fachkräfte anzuziehen und im Unternehmen zu halten. Folglich darf es auf keinen Fall vom Recruiting getrennt werden, sondern Bewerbermanagement und Personalmarketing müssen miteinander verknüpft werden.

 

 Ein modernes Tool erkennen Sie an folgenden Features, nach denen Sie beim Software-Kauf unbedingt fragen sollten:

  • Übersichtliches Bewerbermanagement
  • Kampagnen-Management (Klicks, Geo-Tracking)
  • Stellenanzeigen-Editor (Eye-Tracking)
  • Individuelle Bewerbungs-Formulare
  • Bewerbermarkt-Analyse (Research-Tool)
  • Interessenten-Datenbank (Inbound Sourcing, TRM)
  • Messung der Arbeitgebermarke (Dashboard)
  • SEO-Genie, um Kandidaten zu erreichen
  • Bekanntheit (Klicks) & Geo-Tracking
  • Attraktivität messen (Verweildauer)

 Manchmal spielen Payroll, Zeiterfassung und Mitarbeiterverwaltung hier noch eine Rolle. Bedenken Sie, dass Sie immer mehr Bewerber als Mitarbeiter haben, weshalb es durchaus sinnvoll ist, sich auf eine “Best-in-Breed”-Lösung und nicht auf eine bürokratische und träge HR-Suite zu fokussieren, um dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken.

Die Software-Innovationen greifen die Themen Personalmarketing und Employer Branding auf und liefern Ihnen wichtige Kennzahlen (KPI), die Ihnen helfen, Prozesse zu optimieren, Erfolge abzubilden und Zeit im Recruiting zu sparen.

Beispiel: Klicks & Conversions

Sie haben viele Klicks auf Ihre Stellenanzeige, aber keine bewirbt sich. Warum ist das so? Sie haben im Durchschnitt 3 Sekunden Zeit, um einem Besucher Ihrer Stellenanzeige zu überzeugen. Der erste Eindruck muss also überragend gut sein. Mit Talention können Sie neugierige Besucher von echten Interessenten einfach unterscheiden und danach gezielt Ihre Stellenanzeige anpassen, um die Verweildauer des Lesers zu erhöhen. Dabei stellen wir Ihnen eye-tracking-optimierte Formatvorlagen zur Verfügung.

Noch ein Beispiel: Geo-Tracking

Außerdem sollten Sie prüfen, woher Ihre Klicks kommen: Über welchen Kanal stößt man auf Sie (z.B. Jobbörse)? Kommen die Klicks aus Ihrem Einzugsgebiet oder aus einer fremden Stadt? Ja, Sie können mit Talention sehen, aus welcher Stadt Ihre Interessenten kommen! Und nutzen Sie diese Erkenntnisse gezielt, um Ihre Bekanntheit im Wunsch-Gebiet zu steuern.

Und noch ein Beispiel: Abbruchrate reduzieren

Im Durchschnitt geht die Hälfte derer, die den Bewerbungsprozess beginnen, im Laufe der Bewerbung verloren und schickt die Bewerbung nicht ab. Talention zeigt Ihnen für jede Kampagne (Stellenanzeige) an, wie hoch die Abbruchrate ist und ob Sie sie reduzieren konnten. So holen Sie noch mehr aus Ihrem Recruiting raus.

 

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Ein allerletztes Beispiel: Inbound Sourcing

Insbesondere passive Kandidaten suchen nach einer komfortablen Möglichkeit, sich bei einem attraktiven Arbeitgeber vorstellig zu machen. Die Aufnahme in eine Interessenten-Datenbank mit Talention spart Zeit und dank des Job-Abos bleibt man mit diesem Unternehmen in Kontakt. Dieser Pool liefert dem Personalmarketing darüber hinaus ein Live-Feedback zur Attraktivität der eigenen Employer Brand und über die Kandidaten-Segmente, die darüber angesprochen werden. So erfahren Sie mit einen Klick, ob Ihr Marketing-Aufwand nach Plan funktioniert oder ob Sie “an Ihrer Zielgruppe vorbei kommunizieren”.

Talention bietet Ihnen als Talent Marketing Plattform mit integriertem Bewerbermanagement alle dafür nötigen Features:

  • Bekanntheit als attraktiver Arbeitgeber erhöhen
  • Analyse des Bewerber-Verhaltens
  • Messung Ihrer Employer Brand
  • Einfache, anschauliche Grafiken
  • Die passende Jobbörse finden
  • Controlling und KPI optimieren, z. B. Time to Hire
  • Mehr Motivation, sich zu bewerben
  • Abbruchrate reduzieren
  • Verweildauer erhöhen
  • Budgets besser nutzen

Dieses Tool ist gemacht, um Sie nachhaltig auf allen Ebenen im HRM zu unterstützen und Interessenten wirklich zur Bewerbung zu motivieren.

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Themen: Recruiting Bewerbermanagement Tipps