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Recruiting in Deutschland vs. in den USA: Was sind die Unterschiede?

03.07.2018 09:14:00

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie sich der Recruiting-Prozess in einzelnen Ländern unterscheidet? Während der Wunsch nach qualifizierten Kandidaten gleich bleibt, hat jedes Land seine ganz eigene Art, wie es damit umgeht.

In diesem Artikel erläutern wir einige Unterschiede zwischen dem Recruiting in Deutschland und den USA.

Der Arbeitsmarkt

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Sowohl die USA als auch Deutschland haben derzeit eine historisch niedrige Arbeitslosenquote. In Deutschland ist die Arbeitslosenquote in den letzten 10 Jahren deutlich von rund 10 Prozent auf den heutigen Tiefstand von 3,5 Prozent gesunken und in den USA war die Situation sehr ähnlich. Beide Länder befinden sich mitten in einem War for Talent und verfügen über hart umkämpfte Recruiting-Märkte.

 

Jobbörsen und Kanäle

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In Deutschland werden vor allem die drei Kanäle Xing, Stepstone und Kununu genutzt. Allerdings haben die meisten Personalvermittler in den USA wahrscheinlich noch nie von diesen Seiten gehört. Stattdessen sind die größten Kanäle in den USA LinkedIn, Indeed und Glassdoor.

 

Stellenanzeigen

Typische Stellenanzeigen in den USA besitzen mehr Funktionalität und weniger Design. Sie enthalten in der Regel kein Foto oder irgendeine Art von spezieller Gestaltung, Schriftart oder Farbe. Sie dienen lediglich dazu, die Informationen über die Position in mehreren Textabschnitten zu vermitteln.

Die Stellenausschreibungen in Deutschland jedoch haben begonnen, eher wie Marketinginstrumente auszusehen. Sie haben oft ein auffälliges Foto, einige bunte Schriften und vielleicht sogar ein paar Icons. Im Bild unten sehen Sie ein Beispiel zu einer Anzeige aus Deutschland, die für den visuellen Erfolg optimiert wurde.

Recruiting in Germany vs. USA: What are the Differences? trainee talention

Screenshot: Stellenanzeige von Talention aus Deutschland

 

Bewerbungsunterlagen

Der Lebenslauf, mit dem man sich in Deutschland bewerben muss, unterscheidet sich stark von dem amerikanischen:

Recruiting in Germany vs. USA: What are the Differences?

 

Papierformat

Ein deutscher Lebenslauf wird auf A4-Papier gedruckt, während ein amerikanischer Lebenslauf auf Standard-Briefpapier gedruckt wird, das etwas kleiner als A4 ist.

Länge

Ein deutscher Lebenslauf kann bis zu 2 - 3 Seiten lang sein, während ein amerikanischer Lebenslauf in der Regel ein einseitiges Dokument ist.

Informationen zur Schullaufbahn

In einem deutschen Lebenslauf ist es üblich, dass Sie Ihre Schullaufbahn angeben. In einem amerikanischen Lebenslauf ist dies selten enthalten, außer im Fall von jemandem, der keine Universität besucht hat. Ein Bewerber ohne akademischen Abschluss kann eine kurze Zeile mit dem Namen der Schule und dem Abschlussjahr einfügen.

Persönliche Informationen

In einem deutschen Lebenslauf ist es möglich, Dinge wie Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, Anzahl der Kinder, Nationalität, Geschlecht und persönliche Interessen anzugeben. In einem amerikanischen Lebenslauf würde es als sehr unangebracht angesehen werden, persönliche Informationen aufzunehmen, Fakten wie Alter und Familienstand sind nie enthalten. Hobbys können gelegentlich aufgenommen werden, dies gilt in den USA aber als sehr veraltet.

Foto

Der größte Unterschied zwischen dem deutschen und amerikanischen Lebenslauf ist wahrscheinlich das Foto. In einem deutschen Lebenslauf ist es ganz normal, ein Foto beizufügen. In einem amerikanischen Lebenslauf wäre es wieder sehr unprofessionell, dies zu tun und könnte Sie sogar als Kandidat disqualifizieren.

 

Kündigungsfrist

In den USA beträgt die Kündigungsfrist in der Regel zwei Wochen. In Deutschland kann eine übliche Kündigungsfrist jedoch bis zu 90 Tage betragen. Dies beeinflusst die Geschwindigkeit, mit der eine Position besetzt werden kann und die Dauer des Bewerbungsprozesses.

Sprachen

In Deutschland suchen viele Personalvermittler nach Kandidaten, die mehrere Sprachen sprechen. In den USA konzentrieren sich die Personalvermittler hauptsächlich auf englischsprachige Positionen, und es wird weniger Wert darauf gelegt, mehrsprachige Kandidaten zu finden.

Recruiting in Germany vs. USA: What are the Differences?

 

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