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Tipps und Tricks zur Stellenausschreibung

Ein richtiger und aussagekräftiger Titel und eine klare und prägnante Stellenausschreibung sind bedeutende Faktoren, um potentielle Kandidaten auf die zu besetzende Stelle aufmerksam zu machen.

Die Stellenausschreibung ist verantwortlich für den ersten und oft entscheidenden Eindruck der Bewerber. Es ist daher unvorteilhaft, wenn diese ihr Interesse schon vor der Bewerbung verlieren. Zu oft vermögen es allgemein gehaltene, glanzlose Beschreibungen nicht, die großartigen Chancen zu vermitteln, die die Stelle bietet. Zudem kommt, dass manche Anzeigen zu viele ausführliche und unnötige Details über die Vorteile des Unternehmens beinhalten, während andere nur eine Liste mit allgemeiner Phrasen präsentieren. Um qualifizierte Fachkräfte zu erreichen, müssen Jobbeschreibungen daher an Prägnanz gewinnen.

Titel der Stellenanzeige

Ein aussagekräftiger Titel ist hierbei von großer Bedeutung, da dieser das Erste ist, was ein potentieller Kandidat liest. Er soll die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Bewerber dazu bringen, die Stellenausschreibung anzuklicken. Dabei kann auf folgende Aspekte geachtet werden: Wenn es sich um ein deutsches Unternehmen handelt, sollten im Text der Stellenanzeige mehr deutsche als englische Begriffe verwendet werden (Beispiel: Einkäufer statt Purchasing; Kundenberater statt Account Manager). Ausnahmen stellen hiervon international tätige Unternehmen dar. Es sollte zudem ein Titel verwendet werden, aus dem klar hervorgeht, was das für ein Job ausgeschrieben wird und welche Tätigkeiten er umfasst (Was macht ein „Commercial Sales Support (m/w)”?). Es sollte die Grundform der Schlagwörter benutzt werden („Trainee” statt „Trainees”). Vorsicht ist bei zu speziellen Anforderungen geboten, damit sich potentielle Bewerber, die für die Stelle in Frage kämen, auch angesprochen fühlen. Dies gilt auch für zu unspezifische Titel („Forschungsdirektor (m/w)”; Forschungsdirektor(-in) in welchem Bereich?). Unbekannte Arbeitgebermarken haben es schwieriger als bekannte Marken, vor allem, wenn nicht hervorgeht, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist.

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Inhalt der Stellenausschreibung

Im ersten Absatz der Beschreibung einer Stelle sollten alle wichtigen Argumente des Unternehmens enthalten sein, denn die ersten Sekunden entscheiden darüber, ob ein potentieller Bewerber die Anzeige weiterliest oder nicht. Als wichtige Punkte diesbezüglich werden die Aussichten des Unternehmens, die Anforderungsbereiche, die Höhe der Bezahlung, sowie die Karrieremöglichkeiten erachtet. Diese Aussagen sollen klar und präzise sein. Unternehmen kennen ihre zu vergebenden Aufgaben am besten. Sie können ihre Erwartungen jedoch oft nicht genau artikulieren. Unterüberschriften können zur Strukturierung beitragen, wodurch den Bewerbern eine Erfassung der wesentlichen Punkte ermöglicht wird. Um weiteren Unklarheiten vorzubeugen, können Mitarbeiter gefragt werden, ob sie sich die zu veröffentliche Stellenanzeige einmal durchlesen können. Hierbei soll darauf geachtet werden, dass die Anzeige die tatsächlichen Aufgabenbereiche widerspiegelt.

Wenn ein Unternehmen für eine Stellenausschreibung nicht die passenden Informationen über den Job, wie zum Beispiel Bezahlung oder tägliche Aufgaben, zur Verfügung hat, spiegelt das ein internes Kommunikationsproblem wider, das beiderseitig angegangen werden muss. Um dem vorzubauen, sollte darauf geachtet werden, dass alle benötigten Informationsquellen verfügbar sind, um die besten Kandidaten ansprechen zu können. Zudem ist zu beachten, dass unspezifische und ungenaue Titel dazu führen können, dass potentielle Kandidaten die Stellenanzeige nicht weiterlesen oder gar nicht erst entdecken, obwohl sie für diesen Job geeignet wären.

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Themen: Recruiting Tipps Stellenanzeigen