Der Blog rund um Recruiting, Personalmarketing & Employer Branding

Talente der Generation Y gewinnen!

Der Konkurrenzkampf um Talente der Generation Y nimmt zu! Immer mehr Unternehmen haben bereits erkannt, dass die erste Kontaktaufnahme zu Talenten bereits an der Universität beginnt!

Dabei spielt die Anpassung der Rekrutierungsstrategien an die Bedürfnisse der neuen Absolventengeneration eine entscheidende Rolle.

Jane Graybeal schrieb einen aufschlussreichen Artikel zu diesem Thema: „Werte der sogenannten ich ich ich Generation“, welcher die grundlegenden Bedürfnisse der Generation Y aufzeigt. Im Folgenden werden Graybeals Konzepte vorgestellt und auf einer praxisorientierten Ebene erläutert. Insbesondere wird dargestellt, wie Rekrutierungsprogramme an Universitäten langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

GenerationY„Werte der sogenannten ich ich ich Generation“

Generation Y ist anspruchsvoll

Mitglieder der Generation Y scheuen nicht davor, die Unterstützung einflussreicher Mitarbeiter einzufordern. Unternehmen können dieses Selbstbewusstsein der Kandidaten zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie frühzeitig vor oder während des Rekrutierungsprozesses die Vernetzung von talentierten Kandidaten mit den entsprechenden Mitarbeitern fördern. Zudem werden viele Absolventen nicht mehr mit standardisierten Bewerbungsverfahren gewonnen. Jane Graybeal erinnert sich an Beispiele:

„Ein Unternehmen flog einen Kommilitonen für ein Vorstellungsgespräch nach New York. Er wurde am Flughafen von einem privaten Chauffeur abgeholt, der ein Schild mit der Aufschrift seines Namens hielt. Der Freund dokumentierte sein Erlebnis mit Fotos auf Facebook. Dies gab ihm die Möglichkeit exklusiv und begehrt auf seine Freunde zu wirken.“

„Eine Woche vor unserem Karriereevent am Campus erhielt meine Freundin eine persönliche E-Mail mit der Einladung zu einem Messestand. Die E-Mail besagte, dass sie eine Auszeichnung für ihre Leistungen erhalten sollte. Sie fühlte sich wahrgenommen und wertgeschätzt, noch bevor der Rekrutierungsprozess begann.“

Diese praktischen Beispiele werfen die Frage auf, warum manche Unternehmen ihre Kandidaten so intensiv umwerben. Die Antwort ist einfach: Sie verstehen, dass es sich lohnt.

Generation Y steht für Individualität

Graybeal betont die individuellen Unterschiede der Mitglieder von Generation Y. Absolventen möchten bei Unternehmen arbeiten, die sie ermutigen, sie selbst zu sein. Sponsoring-Events und Veranstaltungen auf dem Campus, Vernetzung von Studenten mit den entsprechenden Mitarbeitergruppen, Vergabe von Stipendien für unterrepräsentierte Minderheiten und die Teilnehme an Absolventenkongressen sind Chancen, die Unternehmen unbedingt nutzen sollten.

Generation Y ist keine Einheitsgröße

Recruiter an Universitäten stellen fest, dass viele Studenten bei ihnen eine auf sie abgestimmte Beratung wünschen.

„Einer meiner Freunde erzählte mir eine Geschichte über einen Recruiter. Mein Freund musste sich zwischen einem Masterprogramm und einem Jobangebot entscheiden. Der Recruiter sprach offen über Vor- und Nachteile. Zusätzlich verschaffte er meinem Freund Kontakt zu einem Mitarbeiter des Unternehmens. Dieser hatte das von ihm angestrebte Masterprogramm bereits absolviert. Der Freund entschied sich schließlich zum weiteren Besuch der Universität und wurde nach Abschluss des Masterstudiums bei dem entsprechenden Unternehmen eingestellt.“

Interesse, Wertschätzung und Akzeptanz von Individualität werden zukünftig Schlüssel zum Rekrutierungserfolg sein. Generation Y erwartet, dass Unternehmen auf sie zugehen und ihrem Interesse mit Wertschätzung begegnen. Unangepasste Strategien werden langfristig dazu führen, dass die Konkurrenz mit innovativen Rekrutierungsstrategien die besten Talente für sich gewinnt.

New call-to-action

Themen: Employer branding Talent-Pool