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Entwicklung Arbeitsmarkt Deutschland in Zahlen

06.10.2013 12:32:13

Aktuellen Analysen des Instituts für Arbeitsmarkt - und Berufsforschung (IAB) zufolge, wird der strukturelle Wandel hin zu einer dienstleistungsstarken und wissensbasierten Volkswirtschaft, zu Engpässen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland führen.

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Vakanzdauern steigen

Insgesamt waren im Jahr 2012 circa 5,3 Millionen Neueinstellungen zu verzeichnen. Die Besetzungsdauer bei einer Neueinstellung unterteilt sich dabei in zwei Phasen. Die Dauer der Personalsuche beschreibt die Phase zwischen dem Beginn der Suche und der Einstellungsentscheidung, die tatsächliche Vakanzdauer hingegen ist definiert als die Phase von der Einstellungsentscheidung zu dem tatsächlichen Arbeitsbeginn eines Bewerbers. Die tatsächliche Besetzungsdauer stieg von 72 Tagen in 2010 auf 82 Tage in 2012. Der Unterschied von 10 Tagen zeigt dabei einen deutlichen Anstieg auf. Die durchschnittliche Dauer der Personalsuche betrug 46 Tage in 2010 und 52 Tage in 2012 und stieg damit ebenfalls an.

Mögliche Ursachen für hohe Vakanzdauern

Die Analyse ergab, dass in 2012 33% der befragten Unternehmen Schwierigkeiten bei der Besetzung von Vakanzen sahen. Die größten Schwierigkeiten gab es, weil oft die Qualifikationen der Bewerber nicht auf das Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle passten (18%) und weil die Anzahl der eingehenden Bewerbungen sank. In 2010 gaben 12% der Befragten diese Problematik an, in 2012 waren es schon 22%.

Am stärksten betroffene Sektoren des Arbeitsmarktes

  • Metalle/Metallerzeugung (46% der dortigen Einstellungen)
  • Gastgewerbe (43%)
  • Gesundheits- und Sozialwesen (43%)
  • Information und Kommunikation (41%)
  • sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (37%)

Wichtige Implikationen für Unternehmen

  • Personalpolitik an mögliche Engpässe anpassen
  • Arbeitgeberattraktivität steigern
  • flexible und breite Suchstrategien verfolgen

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