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Was gute Stellenanzeigen gemeinsam haben

12.03.2013 14:13:36

Stellenanzeige

Zu häufig sind die Stellenanzeigen von Firmen angefüllt mit einfallslosen, übertriebenen aber gut klingenden Worten und legen mehr Wert auf Details wie die Verpflegung als auf die Stelle an sich. Die Stellenanzeigen ist der entscheidende erste Eindruck für Bewerber. Es ist wenig Vorteilhaft, wenn diese ihr Interesse schon vor der Bewerbung verlieren.

Zu oft vermögen es allgemein gehaltene, glanzlose Beschreibungen nicht, die großartigen Chancen zu vermitteln, die der Job bietet.

Um die Talente zu bekommen, die Sie wollen und brauchen, verschärfen Sie Ihre Jobanzeigen, um die qualifiziertesten Kandidaten auch tatsächlich anzusprechen. Ich sage Ihnen, wie das geht. Zunächst aber zeige ich Ihnen, was Sie nicht tun sollten.

Fast alle Stellenanzeigen präsentieren das Unternehmen und die gebotenen Möglichkeiten nur unzureichend. Viele Anzeigen beinhalten ausführliche und unnötige Details über Vorteile, während andere nur eine Liste allgemeiner Phrasen sind, nur vage mit Informationen zur tatsächlichen Arbeit bestückt. Nur sehr wenige Beschreibungen enthalten eine Aussage zur Bezahlung, obwohl das einer der wichtigsten Punkte für Arbeitnehmer ist.

Ich habe eine Umfrage bei Hacker News durchgeführt und gefragt „Was müsste eine andere Firma tun, um dich abzuwerben?“. Die Ergebnisse waren wenig überraschend. Entwickler waren am meisten von interessanter Arbeit angetan, knapp gefolgt von mehr Geld, abgeschlagenes drittes Argument war ein besseres Leben, und nur 20% bevorzugten flexiblere Arbeitsbedingungen.

Es scheint also gravierende Unterschiede zu geben zwischen den Interessen von voraussichtlichen Kandidaten und dem, was in den Jobbeschreibungen steht. Ich frage mich, wie viele Jobsuchende die perfekte Arbeitsstelle einfach aus Mangel an Informationen in der Jobbeschreibung verwerfen.

In den meisten Fällen hat der Verfasser der Anzeige einfach nicht die sachdienlichen Informationen (wie zum Beispiel Einzelheiten zur Arbeit), wodurch nur leicht zu schreibende und sehr allgemeine Beschreibungen mit falschem Fokus entstehen. In vielen Fällen klingen die vagen Jobbeschreibungen für verschiedene Firmen und Positionen in der Industrie untereinander austauschbar.

Die richtigen Kandidaten aufmerksam machen

Wenn Sie einmal verstanden haben, was Entwickler motoviert – „interessantere Arbeit“ und „mehr Geld“ – müssen Texte wie Jobbeschreibungen geändert werden, um diese Interessenten aufmerksam zu machen.

Ich habe Hunderte Stellenanzeigen analysiert, von Job Foren bis hin zu Anzeigen über unsere Plattform. Ich habe mir auch die Firmen angesehen, die den größten Anreiz auf Entwickler ausüben, wie Facebook, GitHub, Twitter usw.

Ich fand das gleiche Schema bei allen Stellenanzeigen:

  • Einzeiler darüber, was die Firma macht
  • Lange Beschreibungen mit ausführlichen Details über die genauen Herausforderungen, denen der Entwickler gegenüberstehen wird, zusammen mit Aufzählung der Leistungen
  • Eine kurze Liste mit Anforderungen; benutzen Sie die tatsächlichen Erwartungen, was die Erfahrung angeht. Anwerber neigen dazu, bei den benötigten Jahren an Erfahrung auszuufern (ein Wert, der unter Entwicklern verspottet wird, da Erfahrung und Talent in keinem direkten Verhältnis zueinander stehen).
  • Informationen zum Gehalt. Details zum Gehalt aufzuzeigen ist äußerst selten in Jobbeschreibungen, obwohl es sehr effektiv dabei hilft, die richtigen Kandidaten zu finden.

Wenn der Anwerber (oder die Person, die die Stellenanzeigen verfasst) nicht die passenden Informationen des Jobs, wie zum Beispiel Bezahlung oder tägliche Aufgaben, zur Verfügung hat, spiegelt das ein internes Kommunikationsproblem wieder, das angegangen werden muss. Anwerber sollten alle benötigten Informationsquellen verfügbar haben, um die besten Talente ansprechen zu können.

Top-Talente in einem konkurrierenden Feld ködern

Entwickler und Designer wissen, dass sie gefragt sind. Bei weniger als 4% Arbeitslosenquote, was unter Wirtschaftswissenschaftlern weithin als Vollbeschäftigung angesehen wird, werden Unternehmen wahrscheinlich ihre Aufmerksamkeit auf passive Kandidaten richten müssen. Mit anderen Worten, es müssen qualifizierte Kandidaten gefunden werden, die nicht zwingend gerade auf Jobsuche sind, die aber möglicherweise interessiert sein könnten, wenn der richtige Job daher kommt.

Mittelmäßige oder allgemeine Stellenausschreibungen ködern kein Top-Talent von seinem aktuellen Platz weg zu Ihrem Unternehmen. Das Unternehmen bunt und aufregend darzustellen ist ein wichtiger erster Schritt. Ebenso wichtig sind aber auch solide Details über die spezielle Stelle, um sie im großen Meer der Angebote herausstechen zu lassen.

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