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Vorsicht mobile Recruiting: So verprellen Sie Kandidaten

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Zukunft des Recruitings für Sie aussehen wird? Mobile Recruiting wird heutzutage immer wichtiger. Der rasante Anstieg von Nutzung mobiler Endgeräte hat auch Auswirkungen auf das Recruiting. In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, was es mit mobile Recruiting auf sich hat.

In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen im Recruiting drastisch verändert. Das Berufsbild des Recruiters ist viel umfangreicher geworden. Unternehmen konnten sich bis heute nicht komplett darauf einstellen.

Der Recruiter von damals brauchte lediglich eine Stellenanzeige in einer Zeitung zu schalten und konnte sich dann zurücklehnen und auf die eingehenden Bewerbungen warten.

Vor 10 Jahren konnte der Recruiter seine Stellenanzeige schon nicht mehr nur in einer Zeitung schalten, sondern musste bereits die langsam im Internet auftauchenden Jobbörsen beachten.

Für den Recruiter von heute reicht es nicht aus, eine Stellenanzeige zu schalten und auf eingehende Bewerbungen zu warten. Der Reruiter von heute muss eine Vielzahl von Methoden beherrschen und eine benötigt neue Technologien, um erfolgreich rekrutieren zu können. 

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Eine Technologie stellt die mobile Rekrutierung dar. Dabei erfolgt die Personalbeschaffung über mobile Endgeräte. Als mobile Endgeräte bezeichnet man beispielsweise Smartphones oder Tablets. Kandidaten können sich somit auch von unterwegs über Jobangebote informieren. Der mobile Bewerbungsvorgang macht es möglich, dass Kandidaten spontan und von überall nach Stellenangeboten suchen und sich bewerben können.

Um diese Punkte sicherzustellen, müssen die Kandidaten die Möglichkeit haben, über mobiloptimierte Karriereseiten nach offenen Jobs zu suchen und sich über ein mobiles Endgerät auf eine Stelle zu bewerben.

Die „Mobile Recruiting Studie 2017“, die das Portal meinestadt.de in Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain durchgeführt hat, beschäftigt sich damit, wie Bewerber über den Trend mobile Recruiting denken, wie Unternehmen damit umgehen und welche Erfahrungen Kandidaten bisher gemacht haben. Hierfür wurden 1.520 Fachkräfte und 107 HR-Verantwortliche zum Thema mobile Recruiting befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich mit dem Trend mobile Recruiting auseinanderzusetzen.

46,6 % der befragten Fachkräfte mit Berufsausbildung haben bereits eine Bewerbung abgebrochen, weil die Webseiten bzw. Karriereseiten von Unternehmen oder deren Bewerbungsprozesse nicht mobil-optimiert waren. Das bedeutet, dass Unternehmen fast jeden zweiten Bewerber verprellen.

76 % der Befragten nutzen hauptsächlich das Smartphone für die Jobsuche und davon würden sich 73 % auch tatsächlich direkt mobil bewerben.

Auf Unternehmensseite geben 43,2% der befragten HR-Verantwortlichen an, ihre Karriereseite nach wie vor nicht mobil-optimiert zu haben. Nicht einmal ein Drittel der Unternehmen bieten eine durchgehend mobile Bewerbung an.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, wie wichtig es ist, den gesamten Bewerbungsprozess auch für mobile Endgeräte zu optimieren. Sowohl die Karriereseite, als auch Ihr Jobportal und die einzelnen Stellenanzeigen sollten mobiloptimiert sein, um den Kandidaten einen möglichst einfachen Weg zu bieten. Talention bietet Ihnen Unterstützung bei dem Aufbau eines professionellen Jobportals, das auch mobilfähig ist. Sehen Sie hier mehr dazu.

In unserem Beitrag "Der ultimate Guide für Mobile Recruiting" finden Sie weitere Materialien zum Thema Mobile Recruiting.

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Themen: Mobile-Recruiting Recruiting