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Talente der Generation Y gewinnen, fördern und binden

28.08.2013 13:22:38

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Generation Y und Z leben im Zeitalter der sozialen Netzwerke. Viele Arbeitgeber haben ihre Strategien diesem Trend bereits angepasst. Wenn man bedenkt, dass die Generation Z schon im Jahr 2020 36% der weltweiten Arbeitskraft stellen wird, ist es nicht verwunderlich, dass die Arbeitgeber hart um Talente dieser Generation konkurrieren.

Um Ihnen dabei zu helfen, sich in der ständig verändernden Welt von Twitter, Facebook, Youtube und Linkedin zurechtzufinden, stellen wir Ihnen fünf Schritte vor, wie Sie sicherstellen können, dass Sie Ihre Jobanzeigen nicht nur an den richtigen Stellen platzieren, sondern dass diese auch von den richtigen Leuten gelesen werden.

1. Bauen Sie eine Marke auf

Das Entwickeln einer starken und glaubwürdigen Marke ist essentiell, um Angehörige der neuen Generation für das Unternehmen zu gewinnen. Sobald die Angehörigen der Generation Y sich dazu verpflichten, für sie zu arbeiten, wird die Marke des Arbeitsgebers zu ihrer eigenen. Die Marke kann den sozialen Status in sozialen Netzwerken auf- oder abwerten.

Eine schlechte oder falsch definierte Marke kann online also schlechtes Feedback für denjenigen nach sich ziehen, den Sie rekrutieren wollen.
Da es in sozialen Netzwerken darum geht, mit potentiellen Bewerbern ins Gespräch zu kommen, sollte man als Unternehmer alles dafür tun, sich selbst und die Marke ins rechte Licht zu rücken. Für die Arbeitnehmer ist es wichtig, für welches Unternehmen sie letztlich arbeiten werden und welche Auswirkungen das auf ihr eigenes Image hat.

2. Seien Sie authentisch

Der wahrscheinlich wichtigste Aspekt, den Sie beachten müssen wenn Sie Angehörige der Generation Y rekrutieren wollen ist es, jeden Kontakt mit Ihnen so authentisch wie möglich zu gestalten. Auch die Stellenanzeigen sollten glaubwürdig klingen.
Die Generation Y ist mit Werbung aufgewachsen und hat ihr noch geglaubt. Die Generation Z hingegen hat Abwehrreaktionen gegen klassische Werbemethoden entwickelt und misstraut ihnen. Diese Leute wissen, dass keine Firma perfekt ist, und sie werden auf Firmen, die sich so darstellen, negativ und kritisch reagieren.
Ehrlichkeit und Offenheit ist auch am Arbeitsplatz wichtig. Die neue Generation möchte hören, wenn sie etwas richtig oder falsch gemacht hat. Geheime Gespräche über sie hinter verschlossenen Türen, gefallen ihr gar nicht.

3. Veränderung bedeutet Stabilität

Die Leute, die Sie anheuern wollen, sind mit Medienparallelität aufgewachsen. Es sind die ultimativen Multi-Tasker. Das muss sich auch im Arbeitsplatz widerspiegeln.
Sie in ein winziges Büro zu sperren, das Internet am Arbeitsplatz einzuschränken und ihnen die Handys zu verbieten, wird nicht funktionieren. Sie sind ehrgeizig und vielseitig und der einzige Weg sie für eine Laufbahn in Ihrem Unternehmen zu begeistern wird es sein, ihnen herausfordernde und abwechslungsreiche Aufgaben zu bieten. Die Generation Z wird die am besten ausgebildete Generation aller Zeiten werden. Ausgestattet mit einer Vielzahl von Diplomen, Zertifikaten und Abschlüssen. Diese Generation muss sich von Anfang an an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen.

4. Belohnung und Anerkennung

Angehörige der Generation Y und Z sind mit Tests und Examen aufgewachsen, mit Zeugnissen und Berichten über ihre Leistung.
Sie möchten nicht nur ständiges Feedback und Belohnungen, sie erwarten es sogar.
Die neue Generation möchte ständig wissen, wie gut sie ihren Job macht, warum sie ihn gut macht und was sie dafür bekommen wird. Obwohl es die am meisten verschuldete Generation in der Geschichte sein wird mit laufenden Kredite fürs Auto, das Studium und einer überzogenen Kreditkartenrechnung, will sie nicht nur ein angemessenes Gehalt, sondern auch eine angemessene Anerkennung für ihre Leistung.

5. Selbst eine Social Community aufbauen

Die sozialen Netzwerke sind im Prinzip eine einzige Mundpropaganda. Deshalb ist es wichtig, dass die Arbeitgeber sich dort so gut wie möglich präsentieren. Am besten gelingt das, wenn man eine Community aus treuen Fans aufbauen kann. Sei es bei Facebook oder bei Twitter. Eine Community unterstützt Ihre Ideen und Vorstellungen durch konstante, offene und persönliche Beiträge, die auch noch von potentiellen Angestellten kommen. Es ist wichtig, dass Sie ihre Profile und Seiten möglichst „menschlich“ gestalten. Man will mit einer Person reden, nicht mit einem anonymen und gesichtslosen Unternehmen. Grade die Generation Z verlässt sich auf die Meinungen und Empfehlungen ihrer Freunde und ihres sozialen Umfelds. Von dort beziehen sie ihre Informationen. Ein Beitrag über Ihr Unternehmen, das einer ihrer Facebook-Freunde geteilt hat, wird von der Generation Z viel eher gelesen werden als irgendeine anonyme Werbung in der Zeitung oder in ihrem E-Mail-Ordner.

Die richtigen Kanäle für die Rekrutierung von Generation Y nutzen

Zukünftig werde sich Unternehmen auf die Bedürfnisse der nächsten Generationen einstellen müssen, die sich vor allem in sozialen Netzwerken bewegt. Daher sollen Unternehmen in soziale Netzwerken besonders präsent sein, Ihre Arbeitgebermarke aufbauen, positionieren und auf sich aufmerksam machen. Facebook bietet beispielsweise die Möglichkeit, einer zielgruppengenauen Ansprache potenzieller Bewerber. Diese Wege der Kandidatenrekrutierung sollten Unternehmen erkennen und für sich nutzen.

Sie möchten mehr über die Generation Y erfahren? Wir haben einen umfassenden Leitfaden für Sie zusammengestellt. Lesen Sie hier mehr.

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