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5 Inhalte für Ihr Azubimarketing

Kennen Sie dieses Szenario?

Vor kurzem haben wir mit einem Unternehmen gesprochen und sind dabei auf eine nicht unbekannte Problematik gestoßen. Bedingt durch den demografischen Wandel ist in diesem Unternehmen die Altersstruktur aus dem Gleichgewicht geraten. Viele Mitarbeiter haben nämlich ein höheres Alter und werden in den nächsten Jahren in Rente gehen. Dieser Engpass führt dazu, dass in den nächsten 10 Jahren knapp 1/4 der Mitarbeiter neu rekrutiert werden müssen. Als Lösung soll zukünftig der Schwerpunkt auf interne Ausbildung gelegt werden.

Die dargestellte Problematik betrifft nicht nur dieses Unternehmen, sondern auch sehr viele andere auf dem Markt. Der Wettbewerb steigt, denn die Anzahl der Auszubildenden ist in den letzten Jahren fortlaufend rückläufig.

Schüler auf der Suche nach Ausbildungen

Zahlen und Statistiken, die sich mit dem Rückgang dieser Zahl und deren Folgen beschäftigen, finden Sie hier.

Damit Sie sich von der Konkurrenz abgrenzen und für Ihre gewünschten Kandidaten ein attraktiver Arbeitgeber sind, haben wir für Sie 5 wichtige Inhalte zu dem Thema Azubimarketing zusammengestellt:

 

1. Bedürfnisse der Schüler kennen

Durch die zunehmende Digitalisierung nutzen Schüler immer mehr neue Technologien (Stichwort: Social Media z.B. Snapchat), mit denen Sie sich vertraut machen müssen. Vielleicht entdecken Sie auch Snapchat oder Facebook für sich als neue Recruiting-Strategie? Sie sollten dabei aber beachten, dass die meisten Schüler mit dem Bewerbungsverfahren noch unerfahren sind.

 

2. Karriereseite anpassen

Es ist wichtig, Schüler und insbesondere auch Eltern (da diese oft bei der Wahl des Betriebes mit entscheiden) abzuholen und ihnen das Unternehmen vorzustellen. Viele authentische Bilder, Erfahrungswerte von älteren Azubis und die Vorstellung der Ausbilder legen den Grundstein Ihres Karriereportals.

Nehmen Sie diese Schüler an die Hand und erklären Sie, beispielsweise durch ein FAQ, den Bewerbungsverlauf im Detail. Ein Imagefilm hilft, bei Schülern (und ihren Eltern) einen positiven ersten Eindruck über Ihr Unternehmen zu schaffen. Heben Sie Ihre Arbeitgebervorteile und Angebote, wie eine Kantine oder Fitnesskurse, hervor. Falls Sie überregional rekrutieren, ist eine Darstellung des Unternehmensstandortes mit seinen Freizeitmöglichkeiten sinnvoll.

 

3. Berufsinformationen liefern

Oft steht am Anfang der Orientierung des Schülers die Entscheidung für einen konkreten Beruf noch nicht fest.

Um dies zu verdeutlichen, möchten wir Ihnen eine Analyse aus unserer Talention Software zeigen:

Ein Schüler, der heute auf einer Jobbörse nach "Industriemechaniker" sucht, schaut im nächsten Schritt auch nach "Bürokauffrau" und ähnlichen Berufen.

 

Suchbegriffe Talention Software

 

Schüler wissen oft nicht, was alles hinter diesen gewissen Berufsbezeichnungen steckt. Erklären Sie daher den genauen Ablauf und den Inhalt Ihrer Ausbildungsprogramme. Ebenso sind für Ihr Azubimarketing Informationen über den weiteren Berufsweg nach der Ausbildung wichtig.

 

4. Präsentation Ihres Unternehmens

Viele Schüler nutzen Jobmessen und Informationstage in Unternehmen, um sich einen Überblick über vorhandene Jobangebote zu machen. Werden Sie aktiv: Gehen Sie in die Schulen und auf Messen, präsentieren Sie Ihr Unternehmen und verankern Sie sich in den Köpfen dieser Zielgruppe. Dies ist ein wichtiger Punkt für Ihr Azubimarketing. Diese Veranstaltungen werden oft schon ein Jahr vor Schulabschluss besucht. In dieser Zeit kann ein Schüler Sie schnell vergessen. Binden Sie daher die Schüler schon früh an Ihr Unternehmen, indem Sie einen Talent Pool aufbauen. Sie müssen diese Kandidaten direkt auf der Messe oder bei einem Vortrag auffordern, ihre E-Mail Daten zu hinterlegen. 

Talention bietet das Talent Pool als Feature an: Durch das einfache Hinzufügen der interessanten Kandidaten lassen sich Kontakte aufrecht erhalten, in dem sie diese beispielsweise fortlaufend über Neuigkeiten informieren.

 

5. Bewerbungsprozesse

Gerade im Ausbildungsbereich erhalten Sie sehr viele Bewerbungen. Überlegen Sie sich früh, anhand welcher Kriterien Sie einen Auszubildenden auswählen. Verschlanken Sie diesen Prozess: Packen Sie Ihre wichtigsten Fragen in das Bewerbungsformular. So können Sie im Nachgang Ihre vielen eingehenden Bewerbungen besser bewerten.

Beispiel:

- Wie ist der Gesamtnotenschnitt? ____

- Wie ist der Englischschnitt?____

- Wurde bereits ein Praktikum in unserem Unternehmen absolviert?

Ja ☐ Nein ☐

 

Zum Schluss ein wichtiger Hinweis:

Bitte bedenken Sie bei der Rekrutierung von Auszubildenden, dass Schüler überall vernetzt sind. Egal, ob auf dem Pausenhof, in der Cafeteria oder im Bus: Erfahrungen werden jederzeit untereinander ausgetauscht und rasend schnell verbreitet.

Deshalb sollten Sie einen gewissen Qualitätsstandard befolgen. Dazu zählt vor allem, dass Sie Bewerbungen rechtzeitig beantworten. Arbeitgeberportale bieten die Möglichkeit, die Erfahrungswerte von Bewerbern abzubilden und diese können nachhaltig das Image Ihres Unternehmens beeinflussen!

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Themen: Arbeitgebermarken Employer branding Auszubildende