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Verstecktes Potenzial: Online Stellenanzeigen vs Karriereseite

Recruitingpotenzial der eigenen Online Stellenanzeigen und Karriereseite effizient nutzen! Doch wie geht das?

Ein großer Teil der Bevölkerung surft täglich im Internet. Die eigene Unternehmenspräsenz im Internet wird auch in Zukunft einen großen Stellenwert einnehmen.

Dennoch - auch die beste Stellenanzeige und Karriereseite verfehlen ihre Wirkung, wenn Sie im Internet nicht gefunden werden!

Aus diesem Grund wird in diesem Artikel der Frage nachgegangen, wie Unternehmen ihre Online Stellenanzeigen und Karriereseite für Suchmaschinen optimieren, sodass diese von Kandidaten auch gefunden werden.

45 % des Personalmarketing-Budgets geben Unternehmen für Online Stellenanzeigen aus - lediglich 15 % für die eigene Karriereseite*

Über  20.000 Mal im Monat werden in Google.de die Suchbegriffe  „Wuppertal“ und „Jobs“ eingegeben. Diese Zahl zeigt, dass viele potenzielle Bewerber im Internet nach Jobs suchen.
Trotz dieser Erkenntnis wird die Online-Kommunikation von vielen Unternehmen noch vernachlässigt.

Verstecktes Potenzial Online Stellenanzeigen vs Karriereseite.jpeg

Die Studie „index Personal-Report 2013“, bei der über 2.200 Teilnehmer aus Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern zum Thema Personalmarketing und Employer Branding befragt wurden, gibt hier zu einen tieferen Einblick. Laut der Studie liegt der Unternehmensfokus größtenteils auf dem Kommunikationskonzept für Stellenanzeigen (31%), gefolgt von Face-to-Face Maßnahmen wie die Präsenz an Hochschulen und Karriere-Messen (28%). Die ausführliche Karriereseite im Internet liegt gerade einmal auf Platz 7 mit nur 19%. Die Online-Stellenanzeige wird von den befragten Unternehmen als erfolgversprechendes Medium angesehen (59%) und ein Großteil des Personalmarketing-Budgets wird nach eigenen Angaben für Stellenanzeigen (Online 45% und Print 35%) ausgegeben, gefolgt von Headhunting Kosten (21%). Einen geringen Teil machen die Ausgaben für die eigene Karriereseite aus (15%). Aus der Studie lässt sich schließen, dass viele Unternehmen bei klassischen Maßnahmen in der Anwerbung von Personal bleiben. Das Potenzial des Internets wird nicht voll ausgeschöpft.

Nur gute Karriereseiten reichen nicht aus - sie müssen auch von Kandidaten gefunden werden

Die aktuelle Studie der Goethe Universität „recruiting trends 2013“ wurde als empirische Untersuchung mit den Top 1000 Unternehmen aus Deutschland durchgeführt. Dabei wurden die Teilnehmer unter anderem zur Effektivität und Effizienz von Rekrutierungskanälen befragt. Das beste Kosten-/Nutzen-Verhältnis aller Rekrutierungskanäle weist aus Sicht der befragten Unternehmen die eigene Webseite auf. An zweiter Stelle wurden das persönliche Netzwerk der Recruiter und Mitarbeiterempfehlungen genannt. Dabei wurde die Qualität der eingehenden Bewerbungen aus diesen Maßnahmen hochwertiger eingeschätzt als die Bewerbungsqualität, welche aus Stellenbörsen resultiert.

Eine gute Karriereseite reicht allein nicht aus! Diese muss auch von potenziellen Bewerbern im Internet gefunden werden! Suchmaschinenoptimierung bedarf einer langfristigen strategischen Planung. Umso wichtiger ist es, sich im zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte mit Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen. Ein Erfolgsfaktor ist dabei, kontinuierlich am Seiteninhalt der entsprechenden Internetseite zu arbeiten. Denn Suchmaschinen werten die Relevanz der entsprechenden Internetseite unter anderem nach ihren Inhalten. Weniger inhaltlich aufbereitete Webseiten werden von Suchmaschinen als weniger relevant eingestuft und nicht auf den ersten Ergebnisseiten angezeigt. Somit ist es auch schwieriger für Nutzer, diese Karriereseiten zu finden. Bei der Erstellung von Inhalten sollte darauf geachtet werden, dass die Schlüsselwörter, unter denen Unternehmen im Ranking gefunden werden möchten, wie zum Beispiel „Ingenieur Jobs Wuppertal“  in ihrem Webseitentext mehrfach und zusammenhängend genannt werden. Qualitativ hochwertige Texte sind zum einem für die Suchmaschinen von Wert, aber nicht zu vergessen vor allem für Ihre Interessenten, die Sie für sich gewinnen wollen.

 

* Quelle: „index Personal-Report 2013“

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